starchaser.de | Endlich funktioniert alles reibungslos!
11. Februar 2015

Endlich funktioniert alles reibungslos!

Am vergangenen Wochenende war es endlich soweit. Am Freitag waren die Wetterbedingungen ideal! Unsere Ausrüstung stand parat und die Nacht konnte kommen. Der Aufbau und die Einrichtung aller Geräte dauerte dieses mal etwas länger, da wir den Starshoot- Autoguider noch einstellen mussten. Nachdem wir das Alignment erfolgreich abgeschlossen haben, visierten wir direkt das erste Ziel, den Orionnebel, an. Dieser ist in dieser Jahreszeit ja sehr gut sichtbar und eignet sich daher sehr gut um unsere neue Autoguiding-Kamera auszuprobieren. Sämtliche Treiber der Kamera haben wir schon vor wenigen Tagen auf dem PC installiert – worüber wir auch aufgrund von einigen Unklarheiten bei der Treiberinstallation in div. Foren auch ein Tutorial angefertigt haben – sodass wir mehr oder weniger direkt mit dem Guiden loslegen konnten.
Zu unserer Überraschung, konnte man den Stern sehr gut bei PHD Guiding 2 sehen. Nach einer kurzen Kalibrierung wurde der Stern auch schon direkt von unserem Teleskop sehr zuverlässig verfolgt.
Nachdem dieser Schritt erledigt war, starteten wir unser neu erworbenes Programm Backyard EOS und begannen mit der Fotografie. Dank des Guiders waren nun Belichtungszeiten von über 20-30 min problemlos realisierbar.

An dem Abend schossen wir 3 sehr brauchbare Bilder des Orionnebels mit einer Belichtungszeit von 20 min.

Dank der langen Belichtungszeit, wurde das Bildrauschen deutlich verringert. Bei der nächsten Möglichkeit, den Orionnebel zu fotografieren, wollen wir versuchen noch länger zu belichten bzw. mehr Bilder anzufertigen damit wir mehr Stackingmaterial haben und somit hoffentlich noch mehr Details zum Vorschein bringen können.

Nachdem wir den Orionnebel fotografiert haben, schwenkten wir nochmal zur Zigarrengalaxie (M82) und zur Bodes Galaxie (M81).  Hier fertigten wir noch 2 Lightframes mit ebenfalls 20 min. Belichtungszeit an. Jedoch gab es Probleme mit den Darkframes, wodurch das Bildrauschen hier deutlich erkennbar ist. Ein weiteres Problem  für war auch der aufgehende Mond. Als er Hoch am Himmel stand, strahlte er mit 92% seiner Helligkeit und machte uns somit das Fotografieren sehr schwer. Deshalb mussten wir um ca. 2 Uhr die Ausrüstung einpacken. Währenddessen schossen wir noch unsere benötigten Darkframes, die wir zum Stacken benötigten.

Auch nutzen wir in den vergangenen Tagen unserer Zeit um unsere Internetseite zu aktualisieren. Wir haben uns Mühe gegeben und neben ein paar Updates und Performance-Verbesserungen auch optische ein paar Kleinigkeiten verändert. Wir hoffen es gefällt euch und wir können demnächst, mit unserer verbesserten Ausrüstung und Internetseite, euch weiter über unsere Astrofotografie-Erfahrungen berichten.

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