starchaser.de | Der altbekannte Orionnebel
30. Januar 2015

Der altbekannte Orionnebel

Nachdem das Wetter längere Zeit nicht mitspielte, konnten wir endlich mal wieder einen Blick in den nächtlichen Himmel werfen. Dies war auch der erste Abend, an dem wir mit unserem großen Teleskop die ersten Fotos schießen konnten. Zwar haben wir es schon öfters im Garten aufgebaut, jedoch traten bis jetzt immer wieder kleine Fehler auf, die uns das Fotografieren verhinderten.
Die Schlechtwetterphase nutzten wir daher, um kleine Verbesserungen unserer Ausrüstung zu tätigen. Darunter zählen, die Ausrichtung (mit Justierlaser) und gründliche Reinigung des Hauptspiegels, die Verlegung des Anschlusses des Fokussiermotors, da dieser anfangs mit dem Kameragehäuse kollidierte ( Fotos folgen in einem weiteren Blogeintrag). Leider war das noch nicht alles. Anschaffungen wie ein USB-Hub und längere Stromkabel folgten ebenfalls, da wir Kamera, Teleskop und Guidingcam komplett über den PC im Hausinneren steuern möchten.

Die Fotos die wir neulich geschossen haben, wurden jedoch ohne Guiding geschossen, da wir des Öfteren Probleme mit der Webcam hatten und heute wollten wir uns nur auf das Fotografieren konzentrieren. Trotz fehlendem Guiden haben wir schon deutliche Verbesserungen erreicht. Der Orionnebel erscheint auf den Bildern detailreicher und schärfer als auf den Bildern die wir mit unserem kleinen Teleskop schossen.

20140129-Autosave (2)

DSLR montiert auf einem Piggyback

nicht gestackt

Celestron Newton 1000/150mm
RAW-Datei

Unbenanntw

Celestron Nexstar 5SE

Autosave013

mit DSS gestackt

Den Unterschied kann man deutlich erkennen. Das Bild was mit der DSLR auf dem Piggyback geschossen wurde ist zwar farbintensiver, jedoch kann man bei den anderen beiden Bildern, welche mit dem Newton-Teleskop geschossen worden sind, die Konturen des Nebels deutlich besser erkennen. Die Ergebnisse die wir mit der Fokalfotografie am Nexstar 5 SE erreicht haben sind leider nicht sehr gut geworden.
Da ohne Guidingcam und viel zu wenigen Darkframes gearbeitet worden ist, waren wir jedoch sehr überrascht wie gut das neue Ergebnis geworden ist.

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